Nachhaltigkeit im Labor – Laborprozesse ressourceneffizient und nachhaltig gestalten

Forschung arbeitet an Lösungen oder deckt grundlegende Zusammenhänge auf. Wichtig sind Qualität und Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, Zeit ist oft knapp und viele Methoden und Prozesse stehen fest. Veränderungen sind schwierig. Gleichzeitig ist Laborarbeit ressourcen- und kostenintensiv – allein ein -80°C-Freezer verbraucht, je nach Alter, soviel Strom wie ein Einfamilienhaus. Auch die aktuelle Diskussion um unsere „Müllberge aus Plastik“ hat die Labore erreicht – geschätzte 5,5 Millionen Tonnen wurden allein 2015 in Forschungslaboratorien erzeugt. Immer mehr machen sich auch in Zeiten von „scientists for future“ Gedanken, wie der eigene „Fußabdruck“ auch bei der Forschungsarbeit verringert werden kann. Viele Ideen und Lösungen, wie ein „green lab“ aussehen kann, existieren bereits. Dieser Implusvortrag stellt einige Beispiele vor, die zum Nachdenken und Nachmachen anregen sollen.

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